Abschlussfeier der Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung Januar 2017

Am Dienstag, den 31. Januar 2017, fand eine Feierstunde für die Absolventen zum Kaufmann / zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung der diesjährigen Winterprüfung statt.

Die Feierstunde wurde im großen Saal der Hamburger Handwerkskammer  gemeinschaftlich von der Beruflichen Schule für Spedition, Logistik & Verkehr als verantwortlicher Berufsschule, vertreten durch Herrn Gutermuth und Frau Sieck, und vom Verein Hamburger Spediteure e.V., vertreten durch das Vorstandsmitglied Gerd Tews und der Referentin Susanne Kruse, ausgerichtet.

Herr Gutermuth eröffnete die Feierstunde

Herr Gutermuth eröffnete in seiner Funktion als Abteilungsleiter der Beruflichen Schule für Spedition, Logistik & Verkehr die Feierstunde und begrüßte die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Abschlussprüfung, ihre anwesenden Ausbilder und Angehörigen, die Vertreter des Vereins Hamburger Spediteure, die Lehrerinnen und Lehrer der Schule, sowie die Musiker von Sono Giocoso.

Er sprach den Prüflingen seinen Glückwunsch aus und übergab das Wort an Herrn Tews, Vorstandsmitglied des Vereins Hamburger Spediteure e.V..

Herr Tews unterstrich in seiner Rede die hohe Qualität der Ausbildungsunternehmen sowie der Berufsschule, welche  sich in  der hohen Zahl der guten und sehr guten Prüfungsergebnisse widerspiegelt. Insgesamt haben 310 Prüflinge ihre Ausbildung beendet. Ein Ergebnis im Bereich „sehr gut“ erhielten 22 Teilnehmer,  ein Ergebnis im Bereich „gut“ erhielten 116 Teilnehmer.

Außerdem wurden in den letzten Jahren immer wieder Hamburger Absolventen für den deutschlandweit besten Kammerabschluss geehrt.

Herr Tews bezeichnete in seiner Rede den Spediteur als Architekt des Transportes, da bei ihm sämtliche Fäden zusammenlaufen. Trotz vieler Veränderungen in den letzten 50 Jahren stellte er den persönlichen Kontakt zum Kunden damals wie heute als entscheidenden Faktor heraus.

Herr Tews, Vorstandsmitglied des Vereins Hamburger Spediteure e.V.

Die Ende der 60er Jahre einsetzende Containerisierung in der Seeschifffahrt glich einer Revolution, die allerdings auch den persönlichen Kontakt zu Waren, Schiffen und Kaibetrieben für den Spediteur verdrängte. So fehlen heute nicht selten Kontakte zu Stauervizen, Tallyleuten und Kaiarbeitern. Andererseits haben neue Medien Einzug gehalten und bieten weitreichende Möglichkeiten. Jede Zeit bringt ihre Veränderungen.

Herr Tews sieht die Ausbildung als Grundlage für einen weiteren beruflichen Aufstieg. Spedition bietet wie kaum eine andere Branche die Möglichkeit von Auslandsauenthalten, bei denen Kontakte geknüpft und neue Kenntnisse erlangt werden, die wegbegleitend sind und von denen gerade junge Menschen langfristig profitieren können.

So sieht Herr Tews die Ausbildung nicht als Ende, sondern als Beginn eines lebenslangen Lernens. Bei ausreichender Standhaftigkeit ist alles möglich. In diesem Zusammenhang verwies er auf die Fortbildung zum Fachwirt / zur Fachwirtin für Güterverkehr und Logistik sowie zum geprüften Betriebswirt.

Herr Tews schloss seine Rede mit Goethe: „Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.“

In diesem Sinne wünschte er den Absolventinnen und Absolventen für ihre Zukunft alles Gute.

Herr Peter Buchen, Dachser SE Air and Sea Logistics und Herr Florian Sylvester, a. hartrodt (GmbH & Co.) KG (v.l.)

Stellvertretend für die Absolventinnen und Absolventen sprachen Herr Florian Sylvester und Peter Buchen zu den Anwesenden. Sie fragten sich, wo die Zeit seit Beginn der Ausbildung bis zur Abschlussprüfung geblieben ist. Nach der Eingewöhnung und allabendlicher Müdigkeit kamen Erkenntnisse und Fähigkeiten. Als Teilnehmer der Europaklasse unternahmen beide einen Auslandsaufenthalt. Sie unterstrichen den großen Schatz an Erfahrungen, der hierbei gemacht wurde. Sowohl an Selbstständigkeit als auch an Erfahrungen mit anderen Kulturen, anderen Länder und anderen Sitten.

Eine der wichtigsten Rückschlüsse der Ausbildungszeit stellte für die Redner die Erkenntnis dar, dass in der Gemeinschaft mehr erreicht werden kann als allein. Das ist sowohl in den Unternehmen, der Berufsschule sowie in deren gemeinsamen Zusammenspiel der Fall. Erst dadurch ist die hohe Qualität der Ausbildung möglich.

Zum Schluss ihrer Rede bedankten sich die beiden bei allen Beteiligten ihrer Ausbildung, sowohl betrieblich, schulisch als auch privat.

Herr Ring, Herr Tews, Frau Kruse

Im Anschluss an die Reden überreichten Frau Kruse und Herr Tews den 138 Absolventinnen und Absolventen die Ehrenurkunden vom DSLV zum Bestehen der Abschlussprüfung mit der Note „sehr gut“ und „gut“. Herr Jan Ring von Dachser SE European Logistics erhielt als Halbjahresbester eine besondere Ehrung.

Herr Gutermuth und Frau Sieck überreichten zusätzlich einen Geschenkgutschein aus Spenden des Schulvereins.

Die Feier wurde traditionell abgerundet durch musikalische Beiträge des Duos Sono Giocoso und fand ihren Abschluss bei Gesprächen und einem kleinen Umtrunk im Foyer der Handwerkskammer Hamburg.

Absolventinnen und Absolventen mit dem Prüfungsergebnis „sehr gut“.

Absolventinnen und Absolventen mit dem Prüfungsergebnis „ gut“.

Absolventinnen und Absolventen mit dem Prüfungsergebnis „ gut“.

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