Studienfahrt nach Antwerpen im September 2015

_K1600_20150901_100348[1]1.Tag: Anreise nach Antwerpen

Anfang September machten sich die Klassen 14/26g und 14/22, begleitet von drei Lehrkräften, auf zu einer Studienreise nach Belgien und die Niederlande. Nach einer etwa 8-stündigen Fahrt mit dem Bus wurde die Unterkunft im Zentrum von Antwerpen erreicht und der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen abgeschlossen.

2.Tag: Rotterdam

Am zweiten Tag ging es für beide Klassen nach Rotterdam. Um 07:30 startete die Gruppe mit dem Bus vor dem Hotel. Nach zweistündiger Anreise nahmen wir an einer Hafenbesichtigung teil und erfuhren viel Wissenswertes. Der Hafen von Rotterdam hatte 2014 einen Güterumschlag von 444,7 Millionen Tonnen. Zurzeit bietet dieser Hafen circa 180.000 Arbeitsplätze. Aufgrund seiner stetig wachsenden Größe ist er mit einer der wichtigsten logistischen Drehscheiben Europas.
Erster Anlaufpunkt war die Erasmusbrücke im Zentrum von Rotterdam. Die Brücke verbindet das Nordufer mit dem Südufer, die von der Maas getrennt werden.
_K1600_20150901_130112[1]Auf der Maas verkehren viele Binnenschiffe, aber auch Tourismusschiffe befahren den älteren Teil des Hafens. Die Klassen hatten um 10:00 Uhr einen Termin zu einer Bootstour über die Maas in Richtung Norden. 1 1/2 Stunden haben wir die Maas befahren und man konnte sich einen guten Eindruck verschaffen, über welche Dimensionen der Hafen von Rotterdam verfügt. Beispielsweise haben wir Terminals für Obst und Gemüse gesehen sowie Firmensitze von großen Logistikunternehmen.
Nach der Tour über die Maas ging es zurück in den Bus. Dort wartete ein Spezialist des Rotterdamer Hafens auf die Klassen, der diese den Rest des Tages begleitet hat. Die Führung war professionell und hatte eine Menge neuer Informationen vermittelt.
Mit Beginn der Bustour in Richtung Maasvlkate, den großen Containerterminals des Hafens, fuhr der Bus auf die Autobahn A20. Diese verläuft ca. 50 Kilometer direkt am Hafengebiet entlang und endet am großen Projekt des Hafens, der Maasvlakte 2.
Vorbei an großen Industrieanlagen von Shell und Chemiefirmen kamen wir gegen Mittag an den großen Containerterminals der Maasvlakte 1 an.
Die Stadt Rotterdam ist sehr interessiert, das Hafengebiet zu vergrößern. Deshalb sind große Flächen des heutigen Hafengebietes schon mit Sand aus der Nordsee aufgeschüttet worden.

_K1600_20150901_125339[1]Innerhalb der Containerterminals sah man, wie die An- und Abfuhr der Container funktioniert, die Verteilungszentren aufgebaut sind und wie die Container auf das Schiff beladen werden. Danach schauten wir uns noch das Zukunftsprojekt, die Massvlakte 2 an, die noch durch zwei weitere Terminals die Hafenfläche erweitern wird. Abschließend haben wir noch das “Future Zentrum“ vom Hafen in Rotterdam besichtigt. Hier gab es einen Einblick in die Entwicklung und die verschiedenen Bauabschnitte, was sehr spannend war, da uns das enorme Wachstum und der damit verbundene Arbeitsaufwand der letzten Jahre anhand einer digitalen Karte genau verdeutlicht wurde. Zudem konnten wir Eindrücke von der zukünftigen Planung des Hafens bekommen und sehen, dass die Entwicklung und das Wachstum des Hafens noch lange nicht abgeschlossen sind.
Um 17:00 ging es für die Klassen im Bus wieder zurück zum Hotel in Antwerpen.

3.Tag: Antwerpen
Verladung von Eisenrollen auf ein Binnenschiff

Verladung von Eisenrollen auf ein Binnenschiff

Der Hafen von Antwerpen ist der größte Hafen von Belgien. Gemessen am Ladungsaufkommen ist er der zweitgrößte Hafen Europas. Die Klassen haben den Hafen mit einer Bustour besichtigt. Auffällig ist, dass der Hafen sehr weitläufig ist. Er liegt an der Schelde und ist somit ein idealer Anlaufpunkt für Containertransporte. Des Weiteren befinden sich im Zentrum des Hafengebietes sehr viele Läger, in denen Großkunden ihre Güter verschiedenster Art einlagern können. Ein Lager mit Kakao diente uns als Beispiel, zu erkennen, welche Ausmaße die Einlagerung hat. Antwerpen konzentriert sich sehr auf industrielle Waren, da zum einen die Weiterverarbeitung und zum anderen der Transport in einem Prozess erledigt werden kann. Nicht umsonst ist Antwerpen für Stückgut der größte Hafen der Welt.

Neubau der Port Authority in Antwerpen in Form eines Diamanten

Neubau der Port Authority in Antwerpen in Form eines Diamanten

Beeindruckend ist der Chemiepark, an dem die Busfahrt vorbeiging. Bei dieser konnten auch die großen Schleusenanlagen des Hafens aus der Nähe gesehen werden. Der Chemiepark ist der zweitgrößte der Welt. Zusammengefasst konzentriert sich Antwerpen größtenteils auf die Einlagerung von Stückgütern und den Umschlag, beziehungsweise die Weiterverarbeitung im industriellen Bereich. Dieses macht diesen Hafen so einzigartig.

4.Tag: Amsterdam

Am vorletzten Tag ging es wieder früh mit dem Bus los. Das Ziel war Amsterdam, wo eine Grachtentour auf alle wartete. Auf der einstündigen Tour durch die vielen schönen Kanäle Amsterdams konnte man viel über die lange Geschichte der Stadt erfahren. Danach konnte die Stadt, leider bei Regen, zu Fuß erkundet werden. Jeder konnte die 4 Stunden Freizeit individuell gestalten – mit Pommes, Waffeln, Shopping und Sightseeing. Nach der Rückfahrt wurde gemeinsam ein Restaurant unweit vom Hotel besucht und anschließend bei Fußball der gemeinsame Abend genossen.

5.Tag: Heimfahrt

Am Freitag ging es für alle mit dem Bus wieder nach Hamburg. Eine lange, aber interessante und schöne Studienfahrt war an ihrem Ende angekommen. Auch diese Fahrt hat wieder einmal gezeigt, dass die Klassen auf solchen Reisen noch mehr zusammenwachsen. Die Reise hat außerordentlich viel Spaß gemacht!

Text: Klasse 14/26g

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