Hamburger Logistik-Bachelor geht in die fünfte Runde

Gute Berufsaussichten durch praxisnahe Ausbildung und Hochschulabschluss
Im August 2012 ist der fünfte Jahrgang zum Ausbildungs- und Studiengang „Hamburger Logistik-Bachelor“, kurz HL-B, erfolgreich gestartet.

1__hlb-August 2012

„Für Späteinsteiger wären jedoch nach Absprache noch einige wenige Plätze frei“, berichtet Stefan Saß, stellvertretender Geschäftsführer des Vereins Hamburger Spediteure e.V. (VHSp) und dort für Ausbildungsfragen zuständig.

Das Besondere am HL-B: Das Konzept ist dreifach qualifizierend und kombiniert die berufliche Ausbildung mit einem stark praxisorientierten betriebswirtschaftlichen Stu-dium. „Dazu gehören zeitgleich die Ausbildung in Speditions- oder Logistikbetrieben, der Besuch der Staatlichen Handelsschule Holstenwall H 14 und ein Bachelor-Studium der Betriebswirtschaft mit dem Studienschwerpunkt Unternehmenslogistik an der Hamburger Fern-Hochschule HFH“, erläutert Saß.

Die betriebliche Ausbildung dauert drei Jahre und startet zeitgleich mit dem Bachelor-Studium, dessen Regelstudienzeit vier Jahre, also acht Semester, beträgt.
Die Absolventinnen und Absolventen erhalten damit gleich zwei Abschlüsse: Kauffrau/Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung und den akademischen Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) in Betriebswirtschaft.
„Vom noch jungen Modell des HL-B profitieren die angehenden Logistiker wie die ausbildenden Unternehmen gleichermaßen, das haben die Erfahrungen der bisherigen Jahrgänge bereits gezeigt“, sagt Saß. „Die Nachwuchskräfte sind nach ihrer ersten sehr erfolgreichen Ausbildungsphase nun in verantwortungsvollen Aufgaben in ihren Unternehmen eingebunden.“

_Foto Hr. Willam van der Schalk„Die Hamburger Logistik-Bachelor sind unsere Führungskräfte von Morgen“, so Willem van der Schalk, Geschäftsführer bei der a. hartrodt (GmbH & Co) KG und selbst ehemaliger Absolvent eines dualen Ausbildungsganges. „Wir haben in den letzten 30 Jahren an verschiedenen Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland dual ausgebildet, doch ist das aktuelle Konzept des HL-B für uns unübertroffen. Gut vernetzt und umfangreich in Theorie und Praxis geschult, sind die Absolventen für uns weltweit auf unterschiedlichsten Postionen einsetzbar“.
Flexibilität, Mobilität und Aufgeschlossenheit der Nachwuchskräfte sind dabei Grundvoraussetzungen. Eigenschaften, die sowohl bei der Bewerberauswahl als auch während des obligatorischen 2,5 monatigen Auslandspraktikums bei a. hartrodt im Mittelpunkt stehen.

Aus Sicht von Reinhard Griese, Personalleiter der Kühne + Nagel _Griese_Reinhard-Zweigniederlassung Hamburg, ist insbesondere die Verzahnung von akademi-scher Qualifikation mit handfester Praxis eine maßgebliche Grundlage für eine er-folgreiche Karriere in der nationalen wie auch internationalen Logistik.
Um dies zu unterstützen hat Kühne + Nagel am Standort Hamburg zum 01.08.2012 insgesamt vier Auszubildenden die Möglichkeit der triqualifizierenden Ausbildung an der HL-B gegeben. Durch das abgestimmte Konzept zwischen Berufsschule, Studium und betrieblicher Ausbildung werden diese zusammen mit den Vorjahrgängen gezielt auf ihre künftige Führungsaufgabe im Konzern vorbereitet. Herr Griese sieht im HL-B eine „Investition in die Zukunft, die sich für den Auszubildenden und das Unternehmen voll und ganz auszahlen wird“.

 

_DHL Photo TKFür Tanja Kaetelhodt, Ausbildungsreferentin von DHL Global Forwarding, ist es wichtig, dass die zukünftigen Führungskräfte „ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben und operatives Fachwissen ü

ber das tägliche Geschäft in einer internationalen Spedition besitzen.“ Hierfür sei auch der Berufsschulbesuch „ein sehr wichtiger Baustein.“

Ihre Anforderungen an HL-B-Bewerber formuliert sie so: „Wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Kandidaten sind neben einem Abitur mit guten Leistungen in Engl

isch, Mathematik, Geographie und Wirtschaft / Politik vor allem Kontaktfreude, Selbständigkeit, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein. Da trotz der intensiven Integration in den Berufsschulunterricht große Teile des Studiums als Fernstudium konzipiert sind und somit eigenständiges Lernen erfordern, sind zusätzlich Eigenschaften wie Organisationstalent und Belastbarkeit vorteilhaft“
Tanja Kaetelhodt, Personalreferentin bei DHL Glo-bal Forwarding in Hamburg: „Zukünftige Führungskräfte müssen ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben.“

 

I N F O K A S T E N

Weitere Informationen zum Logistik-Bachelor:
Vertragspartner und zentraler Ansprechpartner für Unternehmen:
Verein Hamburger Spediteure e.V., Stefan Saß,
Tel. 040 / 37 47 64 – 44
E-Mail: sass@vhsp.de

Ansprechpartner für Inhalte und Organisation des integrierten Studiums:
Hamburger Fern-Hochschule HFH, Prof. Dr. Claus Muchna
Tel. 040 / 350 94 – 370
E-Mail: claus.muchna@hamburger-fh.de

Der Hamburger Logistik-Bachelor im Internet: http://www.hl-b.de/

Weitere Informationen zum Thema

Hamburger Logistik-Bachelor (HL-B)

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